Haibach wurde urkundlich erstmals im Jahre 1187 erwähnt.
Die Urform des Ortes Haibach lautete "Haginaha" = Grenzbach. Im Laufe von 500 Jahren wurde über die Ortsnamen Hegebach - Heybach und Haydebach seit 1790 der Ortsname endgültig fortgeschrieben.
Die höchsten Erhebungen im Gemarkungsgebiet sind der Findberg und der Buchberg. Sie liegen etwa 330 Meter über dem Meeresspiegel.
Im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1978 wurde die ehemalige Gemeinde Dörrmorsbach als Ortsteil eingegliedert. Bereits 1972 wurde Grünmorsbach in die Einheitsgemeinde aufgenommen, die heute insgesamt 8.500 Einwohner hat.
Nach dem Landesentwicklungsplan Bayern ist Haibach als Kleinzentrum ausgewiesen und zählt zu den fortschrittlichsten Gemeinden des Vorspessartraumes und der Region Untermain.
Aus dem ursprünglichen Siedlungs- und Bauerndorf entwickelte sich Haibach nach dem 2. Weltkrieg immer mehr zu einer bevorzugten Wohngemeinde. Durch die Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Industrie- und Handwerksbetrieben wurde die Gemeinde in ihrer Leistungs- und Steuerkraft gestärkt.
Wegen der exponierten Lage als Vorort der Stadt Aschaffenburg mit seiner landschaftlich reizvollen Umgebung gehört Haibach dem "Naturpark Spessart" an. Der Bau eines Schulzentrums mit Grund- und Hauptschule im Jahre 1965 und die Einrichtung von drei Kindergärten, dessen Trägerschaft die Kath. Kirchenverwaltung und die Johannisvereine inne haben, sind weitere Marksteine auf dem Gebiet der expansiven Entwicklung der Gemeinde.
1974 hat die Gemeinde für die Stützpunktfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut, kurz danach im Jahre 1977 wurde das Sportzentrum mit Kultur- und Sporthalle und Stadion seiner Bestimmung übergeben.
Der Bau eines neuen Wasserhochbehälters auf dem Buchberg und die Errichtung einer Aussegnungshalle im Waldfriedhof im Jahre 1983 sind weitere Voraussetzungen, dass die Gemeinde Haibach ihren Anforderungen als Kleinzentrum gerecht wird.
Das Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Kreuze am Spielplatz Bessenbacher Weg. Sie erinnern an die Sage des Ritters Heydebach und seiner Geliebten.
Im Mai 1983 wurde das Jugend- und Vereinshaus seiner Bestimmung übergeben.1988/89 wurde an der Sportfeldstraße in unmittelbarer Nähe der Schule für unsere Sportvereine und Freizeitsportler die Sporthalle "Am hohen Kreuz" erstellt.
Am 3. Mai 2001 konnte im Ortsteil Dörrmorsbach das neu erstellte Bürgerhaus eingeweiht werden.