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Sonntag, 5. Februar 2012
Haibach - Ein Ort zum entspannen und erholen

Haibach mit seinen Ortsteilen Grünmorsbach und Dörrmorsbach finden Sie unweit der ehemaligen kurmainzischen Residenzstadt Aschaffenburg auf den ersten Spessarthöhen des bekannten Waldgebirges.

 

Unsere Gemeinde bietet ihren Gästen bequeme Spazierwege, aber auch ausgedehnte anspruchsvolle Wanderwege in unberührter Naturschönheit.

 

Seit 2003 gibt es in Haibach den Kulturrundweg „Ritter, Fürst und Wellekipper“.

 

Die höchsten Erhebungen sind der Findberg und der Buchberg mit etwa 330 m über dem Meeresspiegel.

 

Das Haibacher Schweiztal mit seinen Freizeitanlagen –Wassertretanlage, Grillplatz, Nordic-Walking-Parcour- ist ein beliebtes Naherholungsgebiet.

 

Der Waldlehrpfad führt zum landschaftlich reizvoll gelegenen Wildpark. 

 

Der Hochspessart mit seinen ausgedehnten Wäldern und dem bekannten Märchenschloss Mespelbrunn“ ist nur wenige Autominuten entfernt.

 

Zum Maintal und nach Aschaffenburg mit seinem einmaligen Renaissanceschloss, seiner Basilika, den Museen, dem Stadttheater, dem Park Schönbusch und vielen anderen Sehenswürdigkeiten, besteht ein halbstündiger Omnibusverkehr.

 

  

Wir danken Herrn Hubert Baumann (http//www.baumann4you.de) und der Eine-Welt-Gruppe Haibach für das Zurverfügungstellen der Fotos.

Kurzchronik

Haibach wurde urkundlich erstmals im Jahre 1187 erwähnt. 

Die Urform des Ortes Haibach lautete "Haginaha" = Grenzbach.
Im Laufe von 500 Jahren wurde über die Ortsnamen Hegebach - Heybach und Haydebach seit 1790 der Ortsname endgültig fortgeschrieben.

Die höchsten Erhebungen im Gemarkungsgebiet sind der Findberg und der Buchberg. Sie liegen etwa 330 Meter über dem Meeresspiegel.

Im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1978 wurde die ehemalige Gemeinde Dörrmorsbach als Ortsteil eingegliedert. Bereits 1972 wurde Grünmorsbach in die Einheitsgemeinde aufgenommen, die heute insgesamt 8.500 Einwohner hat.
Nach dem Landesentwicklungsplan Bayern ist Haibach als Kleinzentrum ausgewiesen und zählt zu den fortschrittlichsten Gemeinden des Vorspessartraumes und der Region Untermain.

Aus dem ursprünglichen Siedlungs- und Bauerndorf entwickelte sich Haibach nach dem 2. Weltkrieg immer mehr zu einer bevorzugten Wohngemeinde. Durch die Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Industrie- und Handwerksbetrieben wurde die Gemeinde in ihrer Leistungs- und Steuerkraft gestärkt.

Wegen der exponierten Lage als Vorort der Stadt Aschaffenburg mit seiner landschaftlich reizvollen Umgebung gehört Haibach dem "Naturpark Spessart" an. Der Bau eines Schulzentrums mit Grund- und Hauptschule im Jahre 1965 und die Einrichtung von drei Kindergärten, dessen Trägerschaft die Kath. Kirchenverwaltung und die Johannisvereine inne haben, sind weitere Marksteine auf dem Gebiet der expansiven Entwicklung der Gemeinde.

1974 hat die Gemeinde für die Stützpunktfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut, kurz danach im Jahre 1977 wurde das Sportzentrum mit Kultur- und Sporthalle und Stadion seiner Bestimmung übergeben.

Der Bau eines neuen Wasserhochbehälters auf dem Buchberg und die Errichtung einer Aussegnungshalle im Waldfriedhof im Jahre 1983 sind weitere Voraussetzungen, dass die Gemeinde Haibach ihren Anforderungen als Kleinzentrum gerecht wird.

Das Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Kreuze am Spielplatz Bessenbacher Weg. Sie erinnern an die Sage des Ritters Heydebach und seiner Geliebten.

Im Mai 1983 wurde das Jugend- und Vereinshaus seiner Bestimmung übergeben.1988/89 wurde an der Sportfeldstraße in unmittelbarer Nähe der Schule für unsere Sportvereine und Freizeitsportler die Sporthalle "Am hohen Kreuz" erstellt.

Am 3. Mai 2001 konnte im Ortsteil Dörrmorsbach das neu erstellte Bürgerhaus eingeweiht werden.

Das Wappen der Gemeinde Haibach

Die Eigenständigkeit und die besonderen Merkmale Haibachs
sind im Gemeindewappen dargestellt, das sich auch auf
der Gemeindefahne wiederfindet:

In Silber ein roter Schrägwellenbalken, überdeckt mit
einem sechsspeichigen silbernen Rand;
begleitet oben von einem grünen Eichenreis
mit zwei Blättern und einer Eichel,
unten von drei dem Schrägwellbenbalken
folgenden schwebenden schwarzen Kreuzen.

Der Schrägwellenbalken, der in der Heraldik den Begriff "Wasser" symbolisiert, steht hier für das Grundwort des Ortsnamens "-bach".
Die Lage der Gemeinde im westlichen Teil des Spessarts wird durch das Eichenreis dargestellt, da der waldreiche Spessart durch seinen heute noch sehr umfangreichen Eichenbestand gekennzeichnet ist.
Das silberne Rad auf rotem Grund im Zentrum des Schildes ist ein im ganzen Untermaingebiet häufig vertretenes heraldisches Bild, es weist auf das Erzstift und Kurfürstentum Mainz hin, zu dessen Hoheitsgebiet Haibach über Jahrhunderte gehörte.
Als ein besonderes lokales Kennzeichen gelten drei alte Steinkreuze, die am Bessenbacher Weg in Haibach stehen; da man sich ihre wahre Bedeutung nicht mehr erklären kann, knüpfen sich
örtliche Sagen an diese steinernen Denkmale. Als Wahrzeichen der Gemeinde wurden sie in das Wappen aufgenommen.